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10 Gründe warum Webseiten scheitern

Neue Webseite, neues Geschäft? Mit der neuen Webseite wird alles besser? Nicht, wenn die Webseite nicht vernünftig aufgebaut wird.

Warum wurden Webseiten überhaupt erfunden? Was war der Ursprung des Internets? Richtig, Informationen werden strukturiert dargestellt und neu gegenüber Printmedien ist die Möglichkeit die einzelnen "Seiten" zu verlinken. So sahen dann auch die ersten "Webseiten" aus. Schlichte Dokumente mit viel Text. Danach folgte die Designfreiheit und Gestaltungsmöglichkeiten ohne Grenzen. Das führt allerdings auch häufig zu, sagen wir mal exotischen Darstellungen. Ich führe hier 10 Gründe auf, weshalb Ihre Webseite scheitern könnte.

1.) Mobile Webseiten

Wer heutzutage Webseiten ohne Berücksichtigung der mobilen Endgeräte veröffentlicht, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Das Internet wird hauptsächlich mobil aufgerufen. Optimal ist eine Webseite für alle Endgeräte aufgebaut. Unter dem Stichwort Responsive Design sollte die Webseite für mobile Endgeräte wie Smartphone, Tablet, Smartwatch oder Fahrzeug (!) benutzbar sein.

2.) Chaotische Navigation

Der Besucher einer Webseite verlässt in der Regel nach 3 Sekunden diese wieder, falls er nicht die gesuchten Inhalte findet. Also was ist wichtig für den Besucher und wie kann er es am besten auffinden?

3.) Lange Ladezeiten

Lädt die Webseite zu lange wird der Besucher sich anderen Webseiten zuwenden. Die Internetnutzer von heute sind in Bezug auf die Ladezeiten verwöhnt. Moderne Webseiten nutzen dafür einen intelligenten Speichermodus (Caching), der für eine schnelle Bereitstellung der Inhalte sorgt.

4.) Überladener Inhalt

Dieser Punkt korrespondiert direkt mit Punkt 2.). Keep it simple! Je einfacher und simpler die Webseite gehalten ist, desto schneller werden die gewünschten Informationen gefunden.

5.) Zielgruppe

Gute Webseiten berücksichtigen die angesprochene Besuchergruppe möglichst genau und sind auf den einzelnen Besucher zugeschniten. Wenn die Webseite zu Allgemein ist, fühlt sich der Besucher nicht angesprochen und verlässt die Seite.

6.) Animationen

Unter dem Stichwort Designfreiheit stehen auch die Animationen. Eine Grundregel lautet Animationen, Bilder nur zur Unterstützung des Contents einzusetzen, nicht zur Ablenkung.

7.) Kauderwelsch

Knüpft an den Punkt 5.) an. Wenn ich ein Fachpublikum habe, kann ich eventuell Fachjargon verwenden. Falls nicht, bitte keine komplizierten Überschriften oder Texte! Versuchen Sie doch mal Ihre Besucher wie normale Menschen auf der Straße anzusprechen, als wenn Sie sich mit ihm unterhalten.

8.) Eigenliebe

Ja, Eigenliebe oder Egozentrik sorgt für die netten Webseiten, die ähnlich einem Socialmedia-Profil alles über die hinter der Webseite stehende Person verraten. Leider nur nicht das was für den Besucher wichtig ist. Stellen Sie sich die Frage, ob Sie eine Werbebroschüre oder Content anbieten wollen.

9.) Handlungsaufforderungen

Was im Fernsehen die Werbeblöcke, beim Streamen die Werbeunterbrechung und beim Radio die Werbung vor den Nachrichten ist, sind die Werbebanner und Pop-Ups bei Webseiten. Klar, will jeder mit seiner Webseite Geld verdienen. Trotzdem bei jedem neuen Aufruf ein Werbebanner für den Newsletter? Nein, danke. Auch hier unbedingt auf ein sinnvolles Maß beschränken.

10.) Inhalt

Der Inhalt der Webseite ist veraltet, die Produkte passen nicht mehr zur Strategie und die Texte sind nicht mehr authentisch? Raus damit! Heutzutage profitiert jede Webseite vom Mehrwert für den Nutzer.